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Wo versteckt sich nonverbale Kommunikation im Alltag?

Nonverbale Kommunikation gehört so selbstverständlich zum Alltag wie das tägliche Grüßen seiner Mitmenschen. Auch die Kommunikation mit unseren Haustieren kann als nonverbale Kommunikation verstanden werden: Hunde beispielsweise reagieren ausschließlich auf unsere nonverbalen Signale, dazu gehören Streicheleinheiten ebenso wie drohende Blicke.

Nonverbale Kommunikation begegnet uns im Alltag an vielen Stellen folgend werden einige Beispiele genannt.
Es gibt kommunikative „Settings“, die als Rahmenbedingungen gleichsam „nonverbal“ wirken und Kommunikation fördernoder verhindern.
So erhöhen zum Beispiel Monumentalbauten, lange Flure, der lange Anmarschweg zum Schreibtisch Schwellenängste. Der Bürger kommt sich bereits klein vor, noch bevor er den Mund aufgemacht hat. Auch das er vor dem Schreibtisch plaziert wird, anstatt gleichberechtigt mit seinem Gesprächspartner an einem Tisch zu sitzen, fördert nicht seine kommunikative Öffnung. Ein Mensch, der sich in einer Bürokratie als „Nummer“ vorkommt, der beim Arzt oder im Krankenhaus das Gefühl hat, „die Leber“ oder „die Galle“ zu sein, wird Wiederstände gegen solche Verhältnisse entwickeln. Solche „Settigns“ aber spiegeln immer auch die Mentalität jener wieder, die sie geschaffen haben und die sie aufrechterhalten. Größenphantasien kommen in den Monumentalbauten des „Dritten Reiches“ zum Ausdruck: „Der einzelne ist nichts, der Staat ist alles!“ Städtebau und Architektur können Kommunikation fördern oder verhindern.

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